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Von
den geprägten bis zu den Anti-Münzen
ˇ In
den letzten hundert Jahren veränderte sich die Behandlung der Medaillenkunst
als Gattung wesentlich. Im Verlauf dieser Zeit bildeten anfangs
die traditionellen, geprägten Medaillen diese Gattung; es folgten
dann die bereits plastische Werte besaßenden gegossenen Medaillen,
und schließlich die heute immer abwechslungsreichere Materialien
verwendenden, mit gemischter Technik entstandenen oder installierten
Kunstwerke. Nur für wenige Künstler ist es charakteristisch - und
zu den wenigen gehört László Szlávics d.J. -, daß ihre Tätigkeit
während knapp zweier Jahrzehnte den vorhin skizzierten Weg der Entwicklung
durchlaufen und aus der Sicht der Medaillenkunst bei jedem Stilwechsel
Wichtiges geschaffen hat. Der 1959 geborene Künstler hält sich in
erster Linie für Münzer. Er bestand das Abitur 1977 in der Fachmittelschule
für bildende Künste und Kunstgewerbe, dann setzte er sein künstlerisches
Studium bei seinem Vater, dem Goldschmied und Bildhauer László Szlávics
bzw. beim Bildhauer Agamemnon Makrisz fort.
ˇ Die von seinem Vater geerbte beruflich anspruchsvolle
Einstellung - die sich besonders im Umgang mit dem Material und
in der Kenntnis der Techniken manifestiert - läßt sich bereits auf
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