|

seinem
Jugendwerk - hauptsächlich auf den platten Reliefen beobachten.
Die Behandlung der Platte erlernte er ebenfalls zu Hause und erwarb
schnell die Fähigkeit, die Formen auch im Negativen betrachten zu
können. Makrisz korrigierte ihn Anfang der 80er Jahre und ebenfalls
er war es, der seine Aufmerksamkeit auf die Medaille lenkte. Zu
jener Zeit begann er Medaillen zu meißeln: seine Werke - hauptsächlich
Porträts - entstanden als negativ gedruckte Formen.
· Jene frühen, in Gips gemeißelten Kunstwerke sind - durch die Technik
ebenfalls determiniert - vereinfachte, dadurch aus betonten Formen
gestaltete Kompositionen. Auf den Bildnissen von Petõfi, Renoir,
Liszt und Tolstoi standen ihm zur Erzielung der Ähnlichkeit nur
wenige Mittel zur Verfügung, diese wenigen verwendete er jedoch
zur Charakterisierung der dargestellten Persönlichkeiten. Nach kurzer
Zeit wechselte er - auf Initiative des Vaters - vom Gips zum Stahl.
In der ungarischen Medaillenkunst hat die negative Meißelung des
Stahls Traditionen, doch diese gute Augen und sichere Hände fordernde
Technik wird heutzutage - auf künstlerischem Niveau - sehr begrenzt
verwendet. Aufgrund der Erfahrungen mit dem Gips schuf er nun Tiere
- hauptsächlich Vögel. Der Stil - der wenige, jedoch richtig ausgewählte
Formen verwendet - wurde diesmal ebenfalls durch die Technologie
sowie das kleine Maß bestimmt: die Prägung dieser Werke erfolgte
nämlich mit den Händen und dieser Umstand begrenzt
|
 

   |